Zwischen den Meeren // Hinter den Zeilen – Literarisch, musikalische Soirée im Literaturhaus

Was für ein bezaubernder Abend voller Vielfalt und Emotionen im Literaturhaus Magdeburg!  »Zwischen den Meeren // Hinter den Zeilen« markierte nicht nur den Jahresabschluss unseres .lkj)-Projektes Zweiheimisch:GeNial – unterstützt vom .lkj)-Projekt Resonanzboden//House of Resources – , sondern war auch der Höhepunkt des Projekts »Zwischen den Meeren // Hinter den Zeilen«, einer Kooperation des Literaturhauses Magdeburg mit dem ICATAT-Institut.

Trotz des winterlichen Schneetreibens draußen schafften wir drinnen eine warme, gemütliche Atmosphäre.  Zardascht Badr entführte uns mit seinen orientalischen Saz-Klängen auf eine musikalische Reise in ferne Welten von Euphrat und Tigris und dem Mittelmeer bis an die Elbe. Die Kinder der Tanzgruppe »Tanzträume« begeisterten uns mit ihren Tänzen, Gesängen und Melodien, die sie bei ihrer Flucht aus ihrer ukrainischen Heimat mitbrachten.

Die Lesungen von Charlotte Buchholz und Elnara Letova waren Textpremieren und entführten die Gäste auf Wege voller Heimweh, Sehnsucht, Fernweh von den Ufern des Dnipro bis an die Spree, vom Schwarzen Meer bis an die Ostsee.  Marion Magas & Henry Mertens teilten den Abend mit einer perfekten Mischung aus Literatur und Musik, erzählten uns von der Insel Hiddensee und nahmen uns mit auf eine zeitlose Reise. Eine weitere Premiere präsentierte uns Dr. Stephan Theilig mit seinem jüngsten Buch »Im Spiegel der Vergangenheit« Er führte uns zwischen Elster, Saale und Elbe durch die bewegende Biografie seiner Großmutter, die eindrucksvoll die Zeit vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg in Mitteldeutschland darstellte.

Übergeleitet von sehr privaten neuen Gedichten von Nele Heyse waren dann weitere besondere Momente die Premieren von Ammar Awaniy, der aus seinem neuen Text »Schach dem König« las, und von Schauspieler Thomas Wiesenberg, der Sequenzen aus dem neuen Klassenzimmertheaterstücks »Der Pascha von Magdeburg« präsentierte. Die Entstehung des Stückes, geschrieben vom ehemaligen Stadtschreiber Magdeburgs – Jörg Menke-Peitzmeyer – wird flankiert vom .lkj)-Projekt Zweiheimisch:G.e.N.i.a.l. durch unseren Kollegen Dr. Mieste Hotopp-Riecke, der den Abend kuratierte.

Den Abschluss des Abends bildete die Vorführung unseres neuen Films, der die magischen Augenblicke der vergangenen Soiréen von 2022 in Berlin und Magdeburg einfing:

https://www.youtube.com/watch?v=-ZvKgHDZUwQ

 

Vielen Dank an alle Künstler*innen, Gäste und Unterstützer*innen, an das Literaturhaus-Team, den Förderverein der Schriftsteller, die diesen unvergesslichen Abend möglich gemacht haben!

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