Übergabe Sonderpreis für Engagement für Vielfalt – gegen Rassismus und Diskriminierung des Integrationspreis Sachsen-Anhalt durch Susi Möbeck Magdeburg am 19.06.2024 Foto: Jens Schlueter / Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt

Sonderpreis im Rahmen des Integrationspreises des Landes Sachsen Anhalt 2024 für die “Methode Pascha”

Am 19. Juni wurde in der Konzertkirche des Klosters Unser Lieben Frauen zum 14. Mal der Integrationspreis des Landes Sachsen-Anhalt vergeben.

Ausgeschrieben war der Preis in drei Kategorien
„Engagement für Vielfalt – gegen Rassismus und Diskriminierung“„Studium, Ausbildung und Arbeit – Schlüssel erfolgreicher Integration“ und „Zusammenleben von Anfang an – Teilhabe von Kindern und Jugendlichen”.

Neben den vielen engagierten, tollen Preisträger*innen aus ganz Sachsen- Anhalt gratulieren wir ganz herzlich unserem langjährigen .lkj)-Wegbegleiter, -Kooperations- und -Projektpartner, dem: Institut für Caucasica-, Tatarica- und Turkestan-Studien (ICATAT) e. V.

In der Kategorie „Engagement für Vielfalt – gegen Rassismus und Diskriminierung“ wurde in diesem Jahr ein eigener Sonderpreis  der Jury ausgelobt. Dieser wurde stellvertretend von Dzhemile Umerova, ICATAT-fellow seit 2009, entgegengenommen.

Der Sonderpreis wurde überreicht von der Integrationsbeauftragten der Landesregierung, Staatssekretärin Susi Möbbeck.
Integrationsbeauftragte der Landesregierung  wurde verliehen für Der Pascha von Magdeburg. Transkulturelle Bildungsmodule für Vielfalt und Teilhabe  (kurz: „Methode Pascha).

Mithilfe der ICATAT-Projekte und der deutschen ICATAT-Kolleg*innen gelingen immer wieder kleine Wunder und es konnten in den letzten 20 Jahren gemeinsam 13 Bücher, 14 Filme und unzählige Workshops, Ausstellungen, Jugendaustausche und Stadt-Safaries durchgeführt werden. Durch und mit diesen Aktivitäten zwischen Wissenschaft und Kultur gelang auch immer eine reziproke Integration – gegenseitig empowernd und mit viel Solidarität. Dr. Mieste Hotopp-Riecke weilte während der Preisverleihung am Goethe-Institut in Dublin mit Kolleg*innen einer Literatur-Studienreise – unter anderem Ammar Awaniy, Dr.in Marlen Schachinger, Elnara , Torsten Sowada. Der zweite Leiter des ICATAT, Dr. Stephan Theilig, nahm die Ehrung in der Begegnungsstätte Krzyzowa / Kreisau in Polen entgegen, wo er gemeinsam mit der krimtatarischen Künstlerin Elzara Galimova mit Jugendlichen zum Thema Krieg, Flucht und Hoffnung arbeitete.

Die Preisverleihung in Sachsen-Anhalts Hauptstadt Magdeburg wurde auch vorgenommen von Frau Staatsministerin beim Bundeskanzler und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Reem Alabali-Radovan.

Wir gratulieren ganz herzlich!

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