


Vor diesem Hintergrund diskutierten die Teilnehmerinnen, welche Angebote und Strukturen sie sich wünschen würden. Genannt wurden unter anderem eine mehrsprachige Bibliothek, Begegnungsräume, Beratungsangebote für Gründerinnen, ein Kunstatelier, Bewegungsangebote, Kinderbetreuung sowie Räume für gemeinsame Projekte, Kurse und Workshops.
Dabei zeigte sich, dass viele der Frauen ähnliche Bedarfe sehen und bereits konkrete Vorstellungen davon haben, was in Magdeburg fehlen könnte. Neben der Sammlung von Ideen beschäftigten sich die Teilnehmerinnen auch mit der Frage, welche Kooperationspartnerinnen und -partner, Anlaufstellen und weiteren Akteurinnen und Akteure für die praktische Umsetzung solcher Vorhaben relevant wären.
Wichtig war dabei ein gemeinsames Verständnis: Es geht nicht um die Entwicklung eines Angebots für Frauen, sondern um einen offenen Prozess, in dem Frauen ihre Ideen, Kompetenzen und Erfahrungen selbst einbringen und mitgestalten.




Welche konkreten Strukturen oder Projekte daraus entstehen werden, ist derzeit noch offen. Die Gespräche haben jedoch gezeigt, dass sowohl Bedarf als auch Bereitschaft vorhanden sind, neue Wege der Zusammenarbeit und Vernetzung zu entwickeln.
Ein wichtiger Meilenstein auf diesem Weg wird die zweitägige Veranstaltung „Unseren Stimmen einen Raum geben“ am 08. und 09. Oktober sein. Vertreterinnen des Begegnungs- und Fortbildungszentrums muslimischer Frauen aus Köln werden dort gemeinsam mit lokalen Akteurinnen ihre Erfahrungen teilen und Impulse für die weitere Entwicklung in Magdeburg geben.
Die Veranstaltung wird gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“, das Land Sachsen-Anhalt sowie die Landeshauptstadt Magdeburg.
Das nächste Vorbereitungstreffen findet am 02. Juli statt. Interessierte Frauen sind herzlich eingeladen, sich einzubringen und den Prozess mitzugestalten.


