Cover vom Buch "Auf dem Lande alles dicht? - Ein interdisziplinäres Lesebuch über die kreative Füllung von Leerstand"

Podcast Deutschlandfunk Kultur: Lesebuch »Auf dem Lande alles dicht?« Leerstand mit Leben füllen

Ein Beitrag von Nana Brink

In Städten fehlen oft Räume für die Jugendkultur – auf dem Lande fehlt es manchmal an Jugend, oft aber nur an Koordination und Ideen. Ein Projekt aus Sachsen-Anhalt zeigt, wie man das Landleben für junge Menschen attraktiv machen kann.
Der Begriff „Dehnungsfuge“ kommt aus dem Bau-Jargon: Jener schmale Zwischenraum soll beim Bauen die Beschaffenheit unterschiedlicher Materialien ausgleichen, es ihnen sozusagen erlauben, sich zu „dehnen“ oder auch zu schrumpfen. Die Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung (LKJ) in Sachsen-Anhalt hat sich diesen Namen für ein Projekt ausgewählt, das auf die eher symbolischen Risse zwischen Alt und Jung, Stadt und Land, Einheimischen und Migranten und Migrantinnen hinweist.

Fünf Jahre hat die .lkj) Sachsen-Anhalt leer stehende Gebäude mit neuen Ideen zu neuem Leben erweckt, nicht nur in Sachsen-Anhalt, sondern auch in drei weiteren Bundesländern. Das Buch „Auf dem Land alles dicht? – Ein interdisziplinäres Lesebuch über die kreative Füllung von Leerstand“ blickt dabei nicht nur auf die einzelnen Projekte zurück und was aus ihnen geworden ist. Die Herausgeber Torsten Sowade und Mieste Hotopp-Riecke fordern auch explizit mehr staatliches Engagement in der Jugendarbeit.

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