BKJ: Eigenständige Jugendpolitik weiterentwickeln

BKJ: Eigenständige Jugendpolitik weiterentwickeln

Kulturelle Kinder- und Jugendbildung ist eine tragende Säule für eine offensive Jugendpolitik!

Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) begrüßt die Ankündigung von Bundesjugendministerin Manuela Schwesig, die Eigenständige Jugendpolitik weiterzuentwickeln und Freiräume für eine aktive Teilhabe junger Menschen ins Zentrum ihres jugendpolitischen Handelns zu stellen.

Zum Abschluss des Deutschen Kinder- und Jugendhilfetags (DJHT) am 5. Juni 2014 in Berlin hatte die Ministerin erklärt, sie wolle Jugendliche unterstützen und ermutigen, sich einzumischen und ihre Interessen zu vertreten. „Es ist höchste Zeit für eine Eigenständige Jugendpolitik, die jungen Menschen Perspektiven eröffnet und nicht nur auf Defizite bei den Jugendlichen schaut“, sagte Schwesig.

„Die BKJ und ihre Mitgliedsorganisationen im bundesweiten Netzwerk der Kulturellen Bildung freuen sich, dass sich die Bundesjugendministerin für eine Eigenständige Jugendpolitik ausgesprochen hat, die mehr Partizipation ermöglichen und außerhalb der formalen Bildung erworbene Stärken junger Menschen anerkennen und aufwerten will“, erklärte Tom Braun, Geschäftsführer der BKJ.

„Die Kulturelle Bildung stärkt Jugendliche darin, die eigene Lebenswelt in den Blick zu nehmen, zu hinterfragen und Spuren zu hinterlassen. Sie ist deshalb eine unentbehrliche Säule einer Eigenständigen Jugendpolitik, die jungen Menschen Freiräume eröffnen möchte. Die jugendpolitische Bedeutung der Kulturellen Bildung muss daher auch in der aktuellen Weiterentwicklung der Programme, der Richtlinien und der Förderpraxis des Kinder- und Jugendplans des Bundes berücksichtigt werden. Qualität und Vielfalt in der Jugendbildung sind eine zentrale Grundlage für eine offensive Jugendpolitik, die Benachteiligung abbaut und jungen Menschen Zukunftsperspektiven eröffnet“, so Braun weiter.

Der Bund fördert über den Kinder- und Jugendplans (KJP) die von der BKJ und ihren Mitgliedern getragenen, bundesweiten Infrastrukturen der kulturellen Kinder- und Jugendbildung in den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, Medien, Musik, Museen, Spiel, Tanz, Theater, Zirkus und kulturpädagogische Fortbildung. Unter dem Motto „FREIRAUM. Zeit für Kulturelle Bildung“ informierte die BKJ die Besucher/innen des DJHT über Angebotsvielfalt, Anliegen und Arbeitsschwerpunkte des Dachverbands und seiner 56 Mitgliedsorganisationen.

Die Gelegenheit zum fachlichen Austausch am Stand der BKJ nutze auch die Parlamentarische Staatsekretärin im Bundesjugendministerium Caren Marks. „In Zeiten des demografischen Wandels und der Ganztagsbildung müssen wir uns dafür einsetzen, dass Jugendliche aktiv mitbestimmen können“, sagte Peter Kamp, stellvertretender Vorsitzender der BKJ, im Gespräch mit Caren Marks. „Das Recht auf kulturelle Teilhabe bedeutet heute besonders auch, zeitliche Zugänge zu außerschulischen Orten der Beteiligung zu ermöglichen, sich den lokalen Bildungslandschaften zu öffnen und die Vielfalt an außerschulischen Lern- und Bildungsorten zu sichern“, so Kamp weiter.

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